Zwischennutzung des ehemaligen Hotel Römertor

Hutter Auto braucht Platz

1. Oktober 2017 -

Mitte Juli hatte die Stadt Winterthur das ehemalige Restaurant Römertor im Zentrum von Oberwinterthur gekauft. Zurückgekauft, um präzis zu sein. Denn die Stadt hatte das Restaurant mit dem grossen Saal nach einer Volksabstimmung 1970 selber bauen lassen. Beim Rückkauf diesen Sommer sprach die Stadt von einer «städtebaulichen Aufwertung des Areals» und von einem «Entwicklungsprozess», den man in Gang setzen wolle. Genauer wusste man noch nicht, was zu tun sei. Ende September nun teilte das Finanzdepartement der Stadt mit, das ehemalige Restaurant und der Saal würden «für eine befristete Zwischennutzung an die Hutter Auto Gruppe vermietet». Fünf Jahre läuft der Mietvertrag fix, um weitere fünf Jahre kann er dann verlängert werden. Wenn die Stadt bis 2022 ihre Pläne konkretisiert hat, in welche Richtung die Entwicklung am Römertor gehen soll, kann sie kündigen. Im Rahmen dieser Überlegungen will die Stadt auch klären, ob das Gebäude definitiv unter Schutz gestellt wird oder ob es zu gegebener Zeit zugunsten einer besseren Lösung abgebrochen werden soll. Für den Moment wird nur das Allernötigste geflickt.

Unser Verwaltungsgebäude wird saniert
Die Hutter Auto Gruppe wird das Restaurant als Büros, den Saal und die Terrasse als Ausstellungsraum nutzen. Umbauten gehen zu unseren Lasten. Wir planen in naher Zukunft das Verwaltungsgebäude an der Frauenfelderstrasse, das aus den 60er-Jahren stammt, zu modernisieren und energetisch zu verbessern. Die Platzverhältnisse sind heute schon sehr knapp, dies beweist der aktuelle Neubau der Tankstelle. Eine Sanierung des Verwaltungsb^gebäudes wäre nicht möglich, ohne die Büros auszulagern. Wir freuen uns daher, gleich vis-à-vis eine – wenn auch zeitlich limitierte – Erweiterung gefunden zu haben.

Ein Gewinn für beide Seiten
Auch die Stadt wertet den Mietvertrag mit der Hutter-Unternehmung positiv. Erich Dürig, der Bereichsleiter Immobilien im Finanzdepartement, sagt: «Das
Package muss stimmen: Hutter Auto ist ja nicht irgendwer, sondern eine lokal verankerte Firma, die Raumbedarf hat. Und wir seitens der Stadt sind mit der Rendite zufrieden.» Hätte die Stadt den Saal wieder in Betrieb nehmen wollen, hätte man «tief in die Tasche greifen müssen, um die Infrastruktur auf den heutigen Stand zu bringen». Im Communiqué der Stadt wird zudem betont, dank des Mietvertrags könnten «wertvolle Arbeitsplätze für die Stadt sichergestellt werden».

Grosse Veränderungen
Wir sind sehr zufrieden mit dieser Lösung und gewinnen so etwas Zeit. Das Mobilitäts- und Kundenverhalten verändert sich derzeit stark. Mit der fortschreitenden Elektrifizierung des Indiviualverkehrs und weiteren Themen wie z.B. autonomen Fahrzeugen stehen wichtige Veränderungen an.
Die Hutter Auto Gruppe engagiert sich seit 2012 intensiv mit Elektromobilität, Renault und Nissan sind hier europaweiter Marktführer. Hutter Auto hat sich in diesem Bereich zudem eine beachtliche Kompetenz erarbeitet. Wir werden künftige Entwicklungen genau verfolgen und aktiv mitgestalten.

Den Artikel des Landboten vom 30. September und die Pressemitteilung der Stadtwinterthur stehen Ihnen hier zum Download bereit:

Dokumente

Zurück zur Übersicht