Der Gründer von Alpine

Jean Rédélé

4. März 2018

"Ich habe den Namen Alpine für mein Unternehmen gewählt,
weil dieser Begriff für mich den Fahrspass auf Bergstrassen wiederspiegelt"

Jean Rédéle

Der Mann hinter dem Alpine-Mythos: Jean Rédélé, Monsieur «Alpine»

Der Name Alpine ist untrennbar mit Jean Rédélé verbunden. Der 1922 geborene Sohn eines Renault Händlers aus Dieppe übernahm 1946 als jüngster Konzessionär Frankreichs die väterliche Werkstatt, in der er schon bald Renault Serienfahrzeuge für den Rallye-Einsatz präparierte.

1955 startete er unter dem Namen Alpine die Produktion eigener Sportmodelle auf Renault Basis und legte damit den Grundstein für eine Legende.

Bis heute gelten Alpine Modelle, allen voran die A110, als Inbegriff des französischen Sportwagens. 23 Jahre lang, bis 1978, lenkte Rédélé erfolgreich die Geschicke des Unternehmens, das bereits 1973 mehrheitlich in den Besitz von Renault übergegangen war. In dieser Zeit gewann Alpine unter anderem die internationale Rallye-Markenmeisterschaft (1971), die Rallye-Weltmeisterschaft (1973) und die 24 Stunden von Le Mans (1978).

Alpine Schlüsseldaten

1955 – Gründung der «Société des Automobiles Alpine»; Markteinführung des ersten Alpine
Serienmodells A106

1962 – Premiere der A110

1971 – Erster Sieg bei der Rallye Monte Carlo; Gewinn der Internationalen Rallye-
Markenmeisterschaft

1973 – Gewinn der ersten Rallye-Weltmeisterschaft; Erwerb von Alpine durch Renault

1976 – Premiere der A310 V6

1978 – Alpine gewinnt bei den 24 Stunden von Le Mans

1985 – Die Alpine GTA erscheint

1991 – Premiere der A610

1995 – Alpine stellt die Fertigung ein

2012 – Ankündigung eines neuen Alpine-Projekts

2015 – Premiere der Alpine «Célébration» in Le Mans

2016 – Ankündigung des Alpine Relaunchs und Präsentation der Alpine Vision

Gallerie

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